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Fabian
Fabian
@fabian@mainz.social  ·  activity timestamp 6 days ago

@lerk @radkolumne

Nicht zu vergessen: Antisemit

https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_II._(Deutsches_Reich)#Antisemitismus

Auszug aus dem Wikipedia-Artikel zu Wilhelm II., Abschnitt Antisemitismus

Als Kronprinz suchte Wilhelm die Nähe zur antisemitischen Bewegung des Hofpredigers Adolf Stoecker und beklagte verschiedentlich, die seines Erachtens jüdisch dominierte Presse habe zu großen Einfluss. Als Kaiser rückte er von Stoecker ab und trennte sich 1890 von ihm.[73] In seinen dreißig Regierungsjahren hatte Wilhelm judenfeindliche Initiativen oder Äußerungen unterlassen und zu mehreren prominenten Juden freundschaftliche Kontakte unterhalten. Zu diesen später von Chaim Weizmann sogenannten „Kaiserjuden“ gehörten unter anderem Albert Ballin, James Simon, Emil und Walther Rathenau, Max Warburg, Eduard Arnhold sowie Carl Fürstenberg.[74] Nach Wolfgang Benz beweist das aber nicht, dass der Kaiser kein Antisemit gewesen wäre: Man dürfe nicht übersehen, „daß der Kaiser mehrmals erklärt hat, er sehe Ballin nicht als Juden an“.[75] Von Houston Stewart Chamberlains antisemitischem Werk Die Grundlagen des neunzehnten Jahrhunderts war der Kaiser so begeistert, dass er alle höheren Schulen Deutschlands verpflichtete, mindestens ein Exemplar davon anzuschaffen.[76]

Wilhelms ambivalente Haltung wandelte sich nach seiner Absetzung zu entschiedenem Antisemitismus, der für ihn das wichtigste Erklärungsmodell für seinen Sturz wurde: Wilhelm glaubte, er hätte seinen Thron durch eine jüdische Verschwörung verloren.[74] [...]
Auszug aus dem Wikipedia-Artikel zu Wilhelm II., Abschnitt Antisemitismus Als Kronprinz suchte Wilhelm die Nähe zur antisemitischen Bewegung des Hofpredigers Adolf Stoecker und beklagte verschiedentlich, die seines Erachtens jüdisch dominierte Presse habe zu großen Einfluss. Als Kaiser rückte er von Stoecker ab und trennte sich 1890 von ihm.[73] In seinen dreißig Regierungsjahren hatte Wilhelm judenfeindliche Initiativen oder Äußerungen unterlassen und zu mehreren prominenten Juden freundschaftliche Kontakte unterhalten. Zu diesen später von Chaim Weizmann sogenannten „Kaiserjuden“ gehörten unter anderem Albert Ballin, James Simon, Emil und Walther Rathenau, Max Warburg, Eduard Arnhold sowie Carl Fürstenberg.[74] Nach Wolfgang Benz beweist das aber nicht, dass der Kaiser kein Antisemit gewesen wäre: Man dürfe nicht übersehen, „daß der Kaiser mehrmals erklärt hat, er sehe Ballin nicht als Juden an“.[75] Von Houston Stewart Chamberlains antisemitischem Werk Die Grundlagen des neunzehnten Jahrhunderts war der Kaiser so begeistert, dass er alle höheren Schulen Deutschlands verpflichtete, mindestens ein Exemplar davon anzuschaffen.[76] Wilhelms ambivalente Haltung wandelte sich nach seiner Absetzung zu entschiedenem Antisemitismus, der für ihn das wichtigste Erklärungsmodell für seinen Sturz wurde: Wilhelm glaubte, er hätte seinen Thron durch eine jüdische Verschwörung verloren.[74] [...]
Auszug aus dem Wikipedia-Artikel zu Wilhelm II., Abschnitt Antisemitismus Als Kronprinz suchte Wilhelm die Nähe zur antisemitischen Bewegung des Hofpredigers Adolf Stoecker und beklagte verschiedentlich, die seines Erachtens jüdisch dominierte Presse habe zu großen Einfluss. Als Kaiser rückte er von Stoecker ab und trennte sich 1890 von ihm.[73] In seinen dreißig Regierungsjahren hatte Wilhelm judenfeindliche Initiativen oder Äußerungen unterlassen und zu mehreren prominenten Juden freundschaftliche Kontakte unterhalten. Zu diesen später von Chaim Weizmann sogenannten „Kaiserjuden“ gehörten unter anderem Albert Ballin, James Simon, Emil und Walther Rathenau, Max Warburg, Eduard Arnhold sowie Carl Fürstenberg.[74] Nach Wolfgang Benz beweist das aber nicht, dass der Kaiser kein Antisemit gewesen wäre: Man dürfe nicht übersehen, „daß der Kaiser mehrmals erklärt hat, er sehe Ballin nicht als Juden an“.[75] Von Houston Stewart Chamberlains antisemitischem Werk Die Grundlagen des neunzehnten Jahrhunderts war der Kaiser so begeistert, dass er alle höheren Schulen Deutschlands verpflichtete, mindestens ein Exemplar davon anzuschaffen.[76] Wilhelms ambivalente Haltung wandelte sich nach seiner Absetzung zu entschiedenem Antisemitismus, der für ihn das wichtigste Erklärungsmodell für seinen Sturz wurde: Wilhelm glaubte, er hätte seinen Thron durch eine jüdische Verschwörung verloren.[74] [...]

Wilhelm II. (Deutsches Reich) – Wikipedia

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Lieber ein richtiges Klapprad
Lieber ein richtiges Klapprad
@lerk@social.tchncs.de replied  ·  activity timestamp 6 days ago

@radkolumne

Die Namen #Kaiserbrücke und #Kaiserspindel beziehen sich übrigens auf den Antidemokraten, Kriegstreiber, Rassisten, Kolonialisten ( #Genozid an #Herero und #Nama), Republiksfeind und [EDIT] Antisemiten #FriedrichWilhelmViktorAlbertVonPreußen a.k.a. #WilhelmII.

Die Kaiserbrücke wird unverfänglicher auch #Nordbrücke genannt. Wird's auch einen akzeptablen Namen für die Spindel geben?

#Hohenzollern #Mainz

https://social.tchncs.de/tags/Nordbr%C3%BCcke
https://social.tchncs.de/tags/Kaiserbr%C3%BCcke
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Fabian
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@fabian@mainz.social replied  ·  activity timestamp 6 days ago

@lerk @radkolumne

Nicht zu vergessen: Antisemit

https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_II._(Deutsches_Reich)#Antisemitismus

Auszug aus dem Wikipedia-Artikel zu Wilhelm II., Abschnitt Antisemitismus

Als Kronprinz suchte Wilhelm die Nähe zur antisemitischen Bewegung des Hofpredigers Adolf Stoecker und beklagte verschiedentlich, die seines Erachtens jüdisch dominierte Presse habe zu großen Einfluss. Als Kaiser rückte er von Stoecker ab und trennte sich 1890 von ihm.[73] In seinen dreißig Regierungsjahren hatte Wilhelm judenfeindliche Initiativen oder Äußerungen unterlassen und zu mehreren prominenten Juden freundschaftliche Kontakte unterhalten. Zu diesen später von Chaim Weizmann sogenannten „Kaiserjuden“ gehörten unter anderem Albert Ballin, James Simon, Emil und Walther Rathenau, Max Warburg, Eduard Arnhold sowie Carl Fürstenberg.[74] Nach Wolfgang Benz beweist das aber nicht, dass der Kaiser kein Antisemit gewesen wäre: Man dürfe nicht übersehen, „daß der Kaiser mehrmals erklärt hat, er sehe Ballin nicht als Juden an“.[75] Von Houston Stewart Chamberlains antisemitischem Werk Die Grundlagen des neunzehnten Jahrhunderts war der Kaiser so begeistert, dass er alle höheren Schulen Deutschlands verpflichtete, mindestens ein Exemplar davon anzuschaffen.[76]

Wilhelms ambivalente Haltung wandelte sich nach seiner Absetzung zu entschiedenem Antisemitismus, der für ihn das wichtigste Erklärungsmodell für seinen Sturz wurde: Wilhelm glaubte, er hätte seinen Thron durch eine jüdische Verschwörung verloren.[74] [...]
Auszug aus dem Wikipedia-Artikel zu Wilhelm II., Abschnitt Antisemitismus Als Kronprinz suchte Wilhelm die Nähe zur antisemitischen Bewegung des Hofpredigers Adolf Stoecker und beklagte verschiedentlich, die seines Erachtens jüdisch dominierte Presse habe zu großen Einfluss. Als Kaiser rückte er von Stoecker ab und trennte sich 1890 von ihm.[73] In seinen dreißig Regierungsjahren hatte Wilhelm judenfeindliche Initiativen oder Äußerungen unterlassen und zu mehreren prominenten Juden freundschaftliche Kontakte unterhalten. Zu diesen später von Chaim Weizmann sogenannten „Kaiserjuden“ gehörten unter anderem Albert Ballin, James Simon, Emil und Walther Rathenau, Max Warburg, Eduard Arnhold sowie Carl Fürstenberg.[74] Nach Wolfgang Benz beweist das aber nicht, dass der Kaiser kein Antisemit gewesen wäre: Man dürfe nicht übersehen, „daß der Kaiser mehrmals erklärt hat, er sehe Ballin nicht als Juden an“.[75] Von Houston Stewart Chamberlains antisemitischem Werk Die Grundlagen des neunzehnten Jahrhunderts war der Kaiser so begeistert, dass er alle höheren Schulen Deutschlands verpflichtete, mindestens ein Exemplar davon anzuschaffen.[76] Wilhelms ambivalente Haltung wandelte sich nach seiner Absetzung zu entschiedenem Antisemitismus, der für ihn das wichtigste Erklärungsmodell für seinen Sturz wurde: Wilhelm glaubte, er hätte seinen Thron durch eine jüdische Verschwörung verloren.[74] [...]
Auszug aus dem Wikipedia-Artikel zu Wilhelm II., Abschnitt Antisemitismus Als Kronprinz suchte Wilhelm die Nähe zur antisemitischen Bewegung des Hofpredigers Adolf Stoecker und beklagte verschiedentlich, die seines Erachtens jüdisch dominierte Presse habe zu großen Einfluss. Als Kaiser rückte er von Stoecker ab und trennte sich 1890 von ihm.[73] In seinen dreißig Regierungsjahren hatte Wilhelm judenfeindliche Initiativen oder Äußerungen unterlassen und zu mehreren prominenten Juden freundschaftliche Kontakte unterhalten. Zu diesen später von Chaim Weizmann sogenannten „Kaiserjuden“ gehörten unter anderem Albert Ballin, James Simon, Emil und Walther Rathenau, Max Warburg, Eduard Arnhold sowie Carl Fürstenberg.[74] Nach Wolfgang Benz beweist das aber nicht, dass der Kaiser kein Antisemit gewesen wäre: Man dürfe nicht übersehen, „daß der Kaiser mehrmals erklärt hat, er sehe Ballin nicht als Juden an“.[75] Von Houston Stewart Chamberlains antisemitischem Werk Die Grundlagen des neunzehnten Jahrhunderts war der Kaiser so begeistert, dass er alle höheren Schulen Deutschlands verpflichtete, mindestens ein Exemplar davon anzuschaffen.[76] Wilhelms ambivalente Haltung wandelte sich nach seiner Absetzung zu entschiedenem Antisemitismus, der für ihn das wichtigste Erklärungsmodell für seinen Sturz wurde: Wilhelm glaubte, er hätte seinen Thron durch eine jüdische Verschwörung verloren.[74] [...]

Wilhelm II. (Deutsches Reich) – Wikipedia

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Lieber ein richtiges Klapprad
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@lerk@social.tchncs.de replied  ·  activity timestamp 6 days ago

@fabian @radkolumne

Logisch! Im #Familienclan der #Hohenzollern gehört #Antisemitismus zum guten Ton.

Der "fanatischen #Nazisse" #ViktoriaLuiseVonPreußen ist übrigens immer noch der #ViktoriaLuisePlatz in #Berlin-#Schöneberg gewidmet.

Anständig wäre es, ihn nach der Anwohnerin des Platzes und Widerstandskämpferin #LianeBerkowitz zu benennen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Liane_Berkowitz

Wäre doch mal ein Thema für #Grüne und #DieLínke im Bezirk, oder?

https://social.tchncs.de/tags/DieL%C3%ADnke
https://social.tchncs.de/tags/Gr%C3%BCne

Liane Berkowitz – Wikipedia

https://social.tchncs.de/tags/Sch%C3%B6neberg
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Seahorse
Seahorse
@seahorse@mainz.social replied  ·  activity timestamp 6 days ago

@lerk @fabian @radkolumne

Liebe Stadt @mainz_de , heißt die Brücke jetzt eigentlich offiziell Nordbrücke oder Kaiserbrücke, finde dazu irgendwie widersprüchliche Informationen?

Und wird die Spindel einen Namen bekommen? Könnte man nicht auch einen Namenswettbewerb dafür ausrufen?

#Mainz #MainzNeustadt #Zollhafen

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