@AwetTesfaiesus @chris_evelyn Da scheint mir ein bisschen was verrutscht.
Die extremste Relation von Jobs je Richterstelle gibt es bei #Amtsgerichten, da kommen etwa 5 AKA andere Berufe auf je 1 Richter-AKA. Diese 5 teilen sich auf in Service (ca. 1,5 AKA), #Rechtspfleger*innen, #Wachtmeister*innen, #Gerichtsvollzieher*innen, Reinigungskräfte. Bei den LGen und OLGen dominieren die Richter*innen dann immer mehr. Am OLG z.B. ist das Verhältnis ca. 1:1.
Durch #Digitalisierung wird sich langfristig möglicherweise eine Verschiebung ergeben. Aktuell mit der eAkte, die nur die Papierabläufe abbildet, haben wir Mehrarbeit im Service. Wenn mal wirklich digitale Abläufe implementiert werden (Cloud, kollaborative Plattform) kann sich das ändern.
Mir leuchtet auch nicht ein, wie es zu den mehrfachen Medienbrüchen in dem geschilderten Verfahren kommen konnte. Seit 1.1.2026 müssen alle Gerichte mit eAkte arbeiten (außer Sachsen-Anhalt), seit 1.1.2022 gilt Nutzungspflicht für den elektronischen Rechtsverkehr für Anwält*innen.
Gern können wir uns mal über den Stand der Digitalisierung in der #Justiz austauschen. Beim Center for Diversity in Law am letzten Donnerstag haben wir uns zwar gesehen, aber leider nicht gesprochen.