Ich werde oft gefragt, warum Organisationen es so schwer haben im Fediverse. Hier erkläre ich es und liefere gleich auch noch mögliche Lösungsansätze:
Ich werde oft gefragt, warum Organisationen es so schwer haben im Fediverse. Hier erkläre ich es und liefere gleich auch noch mögliche Lösungsansätze:
@Lioh Ich denke, die Schwierigkeit ist oft, dass die Leute, die Social Media machen, oft nicht vom Fach der Organisation sind. Sie verteilen News und sind ansonsten vermutlich eher fähig, mit einem Shitstorm umzugehen statt in fachliche Diskussionen einzusteigen.
Bei der taz fällt mir zum Beispiel auf, dass da auch etliche Reakteure hier sind und in den Austausch gehen können. Das wollen und sollen aber ja auch nicht alle.
@Lioh Interessanter Text! Aber ich würde dem Satz "Im Fediverse geht es um Menschen und nicht um News" widersprechen. Nicht alle Menschen nutzen das Fediverse mit den selben Zielen. Ich bin auch hier um News zu erfahren.* Und deshalb finde ich es auch völlig okay, wenn hier Organisationen postem, die hauptsächlich informieren und weniger interagieren.
*Allerdings auch erst seit Frühjahr 2022. Wahrscheinlich hat sich mit dem Zustrom seit dem Niedergang von Twitter hier auch einiges geändert.
Ergänzend würde ich anmerken, dass Plattformen wie #LinkedIn per #Analysetool mehr #Kontrolle , #Sichtbarkeit und #Reichweite vorgaukeln. Ob sie dabei womöglich lügen, können wir nicht wissen, aber es würde uns nicht überraschen.
Dabei gibt es " #Impressions", also Gesehenwerden ohne #Interaktion auch hier - es wird aber nicht gemessen. Man vergisst auch, dass Gesehenwerden nicht Gelesenwerden bedeutet.
Egal, schöne Zahlen für den Vorstand!
Ebenfalls unterscheidet sich die #Qualität des Austauschs. Ein #Comment auf der Jobplattform dient naturgemäß mehr der Selbstdarstellung und wird u.U. konfrontative Aussagen vermeiden. Die Diskussion auf Mastodon ist m.E. authentischer und sachorientierter.