Eine Seite aus dem Buch "Die 50 besten Stresskiller", Verschenken Sie etwas
>>>Geben ist seliger denn Nehmen.<< Auf den ersten Blick scheint dieser Satz wenig mit Stress oder Stressredukti-on zu tun zu haben; aber auch nur auf den ersten Blick. Wir wissen heute, dass in unserem Gehirn Glückssub-stanzen ausgeschüttet werden, wenn wir anderen etwas Gutes tun. Wie bereits beim Stresskiller Nr. 6 (»Augen zu und lächeln«) angemerkt, besitzen alle Glückshormone und -neurotransmitter gleichzeitig immer auch eine Antistresswirkung.
Sich in die Probleme anderer hineinzuversetzen, ihnen zu helfen oder ihnen etwas zu schenken macht uns froh. Weil es von unseren eigenen Problemen, unserem ei-genen Stress ablenkt. Dieser »egoistische Altruismus<< funktioniert, vorausgesetzt, man interessiert sich wirk-lich für den anderen, will ihm eine Freude bereiten und tut nicht nur so als ob. Man sollte dabei primär nicht auf Dankbarkeit aus sein. Diese ist ein möglicher weiterer Benefit. Doch es ist die gute Tat selbst, die positive Emo-tionen in uns hervorruft...